DB-Chef Grube eröffnete ersten iaf Kongress BahnBau
Frankfurt, 20. Mai 2011.
Vom 17. bis 19. Mai 2011 fand der erste iaf Kongress BahnBau zum Thema „Weiterentwicklung der Netze in Europa“ in Münster statt. Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG und Schirmherr des iaf Kongresses eröffnete die Veranstaltung des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) mit den Worten: „Wir brauchen eine gemeinsame Strategie in Europa.“
Denn der grenzüberschreitende Schienenverkehr in Europa steht vor großen Herausforderungen. Länderspezifische EDV-Systeme, unterschiedliche Stromsysteme und Sicherungstechnik sowie uneinheitliche nationale Vorschriften gewinnen vor dem Hintergrund der fortschreitenden Globalisierung an Bedeutung. Dennoch gab es bislang kein internationales Forum, um diese Herausforderungen länderübergreifend zu erörtern. Diese Lücke soll nun mit dem vom VDEI veranstalteten iaf Kongress BahnBau geschlossen werden. „Klares Ziel ist, den grenzüberschreitenden Verkehr wie beim Auto und dem LKW, ohne technisch bedingte Aufenthalte an den Grenzen zu ermöglichen“, so Klaus Junker, Präsident des VDEI in einem Beitrag zum iaf Kongress des Westdeutschen Rundfunks.
Namhafte Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft wie Hubert du Mesnil, Präsident von Réseau Ferré de France (RFF), Dipl.-Wirtsch.Inf. Oliver Kraft, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG, Ing. Mag. Andreas Matthä, Vorstandssprecher der ÖBB-Infrastruktur AG, Philippe Gauderon, Leiter Infrastruktur und Mitglied der Konzernleitung der SBB AG, Dr. Dipl.-Ing. Yves Putallaz von der französischen Consulting-Firma OXAND, Diederik Schonebaum, Vorstandsmitglied der niederländischen Strukton Rail BV, Prof. Dr.-Ing. Lothar Fendrich, Geschäftsführer der SPITZKE Development BV und Prof. Dipl.-Ing. Peter Veit von der Technischen Universität Graz sowie Michael Harting, Ministerialdirigent beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung referierten und diskutierten im Anschluss daran die europäische Netzentwicklung und deren Finanzierung.
