Arbeitskreis Ingenieure in Beruf und Gesellschaft

Kurzvorstellung

Der Arbeitskreis IBG (Ingenieure in Beruf und Gesellschaft) ist in seiner heutigen Form entstanden, als im Jahrzehnt zwischen 2000 und 2010 das System der Hochschulausbildung in Deutschland reformiert wurde. Damals wurde europaweit das zweistufige System eingeführt, in dem auf einen drei- bis vierjährigen ersten Abschluss (Bachelor oder Baccalaureat) ein bis zu zweijähriger zweiter Abschluss als Master (oder Magister) folgen kann, aber nicht muss. Der Arbeitskreis hat diese Änderungen diskutiert und innerhalb des VDEI Kolleginnen und Kollegen sowie Arbeitgeber darüber informiert. Er hat auf diese Weise dazu beigetragen, die anfängliche Unsicherheit über den Umgang mit Absolventen des neuen Systems zu beseitigen. Mittlerweile ist die neue Struktur weitgehend akzeptiert, und die Absolventen finden ihren Platz im Eisenbahnwesen. 

Vom Bundeskongress 2014 hatte der AK IBG den Auftrag bekommen, eine Ausarbeitung zum Berufsbild des Eisenbahn-Ingenieurs zu erarbeiten. Dieser Auftrag hat uns im Anschluss an den Bundeskongress neben den jeweils aktuellen Themen lange Zeit beschäftigt. Das Ergebnis haben wir zum Bundeskongress 2018 in Form einer 19-seitigen Präsentation vorgestellt, die als pdf-Dokument hier eingestellt ist.
( pdf Download der Präsentation (286 KB) )

Gegenwärtig diskutiert der AK IBG in enger Zusammenarbeit mit dem AK Ö die Möglichkeiten einer Mitgliederbefragung zu aktuellen Themen und die Ausarbeitung von Vorschlägen zur Mitgliedergewinnung. Hierzu liegen bisher Diskussionsgrundlagen und Arbeitspapiere vor, die noch nicht veröffentlicht werden können.

Entsprechend seinem Selbstverständnis positioniert sich Arbeitskreis aktuell als Botschafter zwischen den Hochschulen und den Bildungseinrichtungen des VDEI, VDEI-Akademie und VDEI Service GmbH. Wir sprechen die Sprache aller Bildungseinrichtungen und versuchen, Synergien zwischen ihnen zu finden und zu nutzen. Auch die Werbung für den VDEI ist dabei ein wichtiger Aspekt. Die enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine große und weiter zunehmende Rolle.

 

Artikel zur Förderung des Eisenbahningenieurs in der Gesellschaft von Christoph Menzel ( pdf Download (31 KB) )

 

Mitglieder des AK Ingenieure in Beruf und Gesellschaft

 

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Rogler (Vorsitzender)

 

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Rogler hat von 1974 bis 1978 Bauingenieurwesen an der Georg-Simon-Ohm – Fachhochschule Nürnberg (heute TH Nürnberg) studiert und daran anschließend bis zu seiner Pensionierung Mitte 2018 bei der Deutschen Bundesbahn, bzw. der DB AG, gearbeitet.

Nach langjähriger Tätigkeit als Projektleiter für Brückenbaumaßnahmen bei der DB Netz AG und für Neu- und Ausbauprojekte an Bahnhöfen und Haltepunkten bei der DB Station&Service AG hat er mit Einrichtung des neuen Arbeitsgebietes Anlagenmanagement 2008 dessen Leitung im Regionalbereich Süd (flächengleich mit dem Freistaat Bayern) übernommen und bis zur Pensionierung erfolgreich geführt und weiter ausgebaut. Er ist seit 1980 Mitglied im VDEI, Bezirk Nordbayern, und leitet etwa seit dem Jahr 2000 (gleitender Übergang vom früheren AK-Vorsitzenden Robert Gellekum) den AK IBG.

Dipl.-Ing. Reiner Tobian
(Schriftführer)

 

 

Dr.-Ing. Vladimir Goldenberg

 

Dr.-Ing. Vladimir Goldenberg ist seit 1998 Mitglied des VDEI und von Beginn an Mitglied im Arbeitskreis „Industrie, Wirtschaft, Hochschulen“, der später in „Ingenieure in Beruf und Gesellschaft“ unbenannt wurde. 

Er studierte Regelungstechnik und Prozesssteuerung, promovierte in Dresden und gehört zu den Absolventen der Technischen Universität TUD.
Promotion zum Thema: Geschwindigkeitsregelung für Züge unter Berücksichtigung der pneumatisch gesteuerten Druckluftbremse.
Schwerpunkte der Forschung: Automatische Steuerung des Zugverkehrs bei der Bahn und der U-Bahn, energieoptimale Zugsteuerung, Industrieroboter.
Vorlesungen: Automatische Steuerung des Zugverkehrs, Regeleinrichtungen der Lokomotiven, Zuverlässigkeit technischer Systeme, Elektronik und Mikroprozessortechnik. Er hat mehr als 70 Fachpublikationen veröffentlicht, davon 15 in EI, RTR bei Eurailpress und anderen Eisenbahner-Fachzeitschriften, sowie fünf zu Problemen der angewandten Linguistik in „Lebende Sprachen“ bei Langenscheidt. 
2008 hat er sich zum EURAIL-ING zertifizieren lassen und gehört zum Bezirk Südbayern.

Prof. Dr.-Ing. Haldor E. Jochim MBA Prof. Dr.-Ing. Haldor E. Jochim MBA ist seit dem Jahr 2000 an der FH Aachen Professor für Verkehrswesen mit den Schwerpunkten Schienenverkehr und öffentlicher Verkehr. Nach dem Studium des Bauingenieurwesens (Vertiefung Verkehrswesen und Raumplanung) an der RWTH Aachen arbeitete er zunächst bei der Deutschen Bundesbahn in Köln, bevor er zur RWTH Aachen zurückkehrte und dort über Qualitätsmaßstäbe im Eisenbahnbetrieb promovierte. Zwischen 1997 und 2000 beschäftigte er sich bei DB Netz AG in Duisburg mit der betrieblichen Infrastruk­turplanung, der Einführung eisenbahnbetriebswissenschaftlicher Ver­fahren und der Koordination von Investitionsprojekten. Die Verbindung wissenschaftlicher Ansätze mit praktischer Lösungsorientierung ist ihm ein besonderes Anliegen und Kennzeichen seiner Arbeit. Seit 2018 ist er Dekan des Fachbereichs Bauingenieurwesen an der FH Aachen, seit 1999 Mitglied des VDEI.

Dipl.-Ing. Anton Mock Dipl..Ing Anton Mock ist seit  01.01.1989  Mitglied im VDEI, seit April 2008 im Vorstand des Bez. Karlsruhe und seit Februar 2019 Mitglied im AK IBG.

2012 hat er sich zum EURAIL-ING zertifizieren lassen.

Er studierte Bauingenieurwesen an der HS Trier von 1984 – 1988 und begann seine berufliche Tätigkeit am 01.09.1988 bei der Bundebahndirektion Stuttgart im gehobenen bautechnischen Dienst. Berufliche Tätigkeiten waren Bauüberwacher, Tiefbautechnischer Sachbearbeiter, Planungsingenieur und Bauherrenvertreter. Seit 2009 ist er Projektleiter mit Schwerpunkt Neubau von Felshangsicherungen und Erneuerung von Stützbauwerken beim Regionalbereich Südwest in Karlsruhe.

Prof. Dr.-Ing.
Hans-Christoph Thiel

Prof. Dr.-Ing. Hans-Christoph Thiel ist seit 1995 Mitglied des VDEI und von Beginn an Mitglied des Arbeitskreises „Ingenieure in Beruf und Gesellschaft“. Er studierte Eisenbahnbau an der Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“ Dresden, begann seine berufliche Tätigkeit 1975 bei der Deutschen Reichsbahn und forscht und lehrt seit 1994 an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (https://www.b-tu.de/fg-eisenbahn/).

 

Aktivitäten

28.02.2020  pdf Gemeinsame SItzung des AK IBG und AKÖ (225 KB)

09.11.2019 pdf Gemeinsame Sitzung des AK IBG und AKÖ (223 KB)

 

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