Wissbegierig -  innovativ - modern

Der Arbeitskreis "Junges Netzwerk Bahn"

 

Was ist das "Junge Netzwerk Bahn"? 

 

Das „Junge Netzwerk Bahn“ des VDEI besteht aus jungen Mitgliedern im Alter von 24-34 Jahren, die den VDEI mit neuen Ideen fit für die Zukunft machen wollen.

 

Die Aufgabe des Arbeitskreises - welches sich als "StartUp" des Verbandes sieht - besteht in der Erarbeitung von Initiativen und Maßnahmen, um junge Eisenbahningenieure für den VDEI zu begeistern – die Vision: „Wir sind die Plattform für alle Jung-Eisenbahningenieure“. Begleitet wird der Arbeitskreis von Manfred Kehr, Vizepräsident des VDEI, und Gerhard Erbel, Vorsitzender des Bezirks Saarbrücken.

 

Der Arbeitskreis hat bereits einige Maßnahmen erfolgreich umgesetzt (bspw. Seminarreihe BahnBasic, siehe Veranstaltungen) und plant für 2018 u. a. Exkursionen ins Ausland und Seminare. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit weiteren Unternehmen und Hochschulen ausgebaut werden. 

Das oberste Ziel des Arbeitskreises Junges Netzwerk Bahn wird sein interessierte Jungingenieure für eine Mitarbeit im VDEI zu begeistern.

 

Haben Sie Fragen oder möchten Sie im Jungen Netzwerk Bahn aktiv werden?

Wenden Sie sich gerne an uns!
 
Vorsitzender des Arbeitskreises:
Senol Kerman (senol.kerman@vdei.de)

Stellvertretende Vorsitzende:
Christoph Gonçalves Alpoim (christoph.goncalves-alpoim@deutschebahn.com)
 
Schriftführer:
 
Oder alternativ an jungesnetzwerkbahn@vdei.de 
 

 

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Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende des Jungen Netzwerkes Bahn des VDEI (v. l. n. r. Mikhail Simonov,  Christoph Gonçalves Alpoim, Senol Kerman, Marcel Jelitto)

 

Zurückliegende Veranstaltung:

Oktober 2017: VDE 8: Berlin – München unter 4 Stunden

Von München nach Berlin in nur vier Stunden? Und das mit dem Zug? Das wird erstmalig ab dem 10.12. dieses Jahres möglich sein, wenn die ersten Fahrgastzüge mit 300 km/h auf der gesamten neuen Strecke VDE 8 unterwegs sind.
Die beiden Experten Carolin Werner (Leiterin Arbeitskreis Probebetrieb, DB Netz AG) und Lars Kretschmann (Teamleiter im Projektmanagement VDE 8.1, DB Netz AG) erläutern die bahntechnischen Grundlagen und Besonderheiten der neuen Strecke

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Berufseinsteiger und Studenten mit Interesse am System Bahn. Sie findet am 17. Oktober 2017, 17:00 – 21:00 Uhr im Tagungszentrum Kolping-haus, Adolf-Kolping-Str.1, 80336 München statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen bitte unter: florian.schramm@vdei.de.

 

September 2017: Wissensaustausch mit junger ÖVG in Wien

Vier Mitglieder des Arbeitskreises „Junges Netzwerk Bahn“ nahmen am 18. und 19. September 2017 am Wissensaustausch mit der „jungen ÖVG“ in Wien teil. Die junge österreichische verkehrswissenschaftliche Gesellschaft bildet die Nachwuchsorganisation der „Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft“ (ÖVG).

Mitglieder der „jungen ÖVG“ sind Wissenschaftler/-innen bzw. Mitarbeiter/-innen aus Unternehmen, Universitäten und Gebietskörperschaften, die in unterschiedlichen Bereichen der Verkehrsbranche tätig sind. Das Ziel ist ähnlich des Arbeitskreises Junges Netzwerk, die unter 35-Jährigen in der Verkehrswissenschaft zu repräsentieren, neue Ansichten und Blickwinkel einzubringen und die akutelle Wissenschaft zu fördern.

Der Wissensaustausch begann mit einem Besuch des Servicecenters U2/U5 der Wiener Linien. Die Stadt Wien rechnet bis zum Jahr 2030 mit einer Einwohnerzahl von über zwei Millionen Menschen. Das öffentliche Mobilitätsangebot muss dementsprechend rechtzeitig ausgebaut werden. Neben der bereits erfolgten Verlängerung der U2 in die Seestadt soll nun mit dem Linienschluss der Linien U2 und U5 ein wichtiger Lückenschluss in der Stadt erfolgen.

Im Jahr 2018 wird mit der Verlängerung der U2 ab dem Rathaus über Neubau- (U3) und Pilgramgasse (U4), den Bacherplatz zur S-BahnStation Matzleinsdorfer Platz und dem Bau des ersten Teilstücks der U5 vom Rathaus zum Frankhplatz/ Altes AKH begonnen. Bereits Ende 2023 sollen die Neubaustrecken eröffnet werden. Die beiden Strecken werden – erstmals in Wien – mit führerlosen U-Bahnen betrieben werden. Mit dem Neubau werden auch stark belastete Linien (z.B. U3 und U6) bedeutend entlastet.

Im Servicecenter wurden den Teilnehmern in Fachvorträgen der aktuelle Stand sowie die Herausforderungen des Projektes dargestellt. Am Nachmittag folgte eine Besichtigung von Bombardier. Bombardier fertigt am Standort Donaustadt mit ca. 700 Mitarbeitern NiederflurStraßenbahnen u. a. für die Städte Berlin, Wien und Innsbruck. Bei einer Werksführung wurde ein besonderer Fokus auf die neuen Wiener „Flexity“-Straßenbahnen gelegt. Besonders interessant ist die Einstiegshöhe von 215  mm, welche von der Stadt Wien gefordert wurde. Sie stellt die weltweit niedrigste Einstiegshöhe bei Straßenbahnen dar.

Die modernen „Bims“ werden ab Ende 2018 in Wien unterwegs sein und sukzessive die letzten Hochflurmodelle ersetzen. Insgesamt umfasst der Auftrag 119 Züge und eine Option für 37 weitere Straßenbahnen. Der Auftrag beinhaltet auch einen Wartungsvertrag, in dem die Risiken der laufenden Instandhaltung beim Hersteller liegen und die Arbeiten von Beschäftigten der Wiener Linien durchgeführt werden. Am Dienstag besichtigten die Teilnehmer den Wiener Hafen in Freudenau. Das Areal des Hafens Wien ist rund 3 Mio. m2 groß. Die Gruppe hatte die Möglichkeit, den Güterumschlag der trimodalen Anlage (Schiff/Bahn/Lkw) hautnah zu erleben. Auch wurde das Logistic Service Center von DB Schenker in Wien Albern besucht.

Beim Wissensaustausch blieb zudem viel Zeit zur Vernetzung zwischen Mitgliedern des Jungen Netzwerks und der jungen ÖVG. So informierten die Kollegen der VDEI die junge ÖVG über die Tätigkeiten des Jungen Netzwerks Bahn und vereinbarten gemeinsame zukünftige Aktivitäten.

Teilnehmer des Wissensaustausches

 Teilnehmer des Wissensaustausches mit der ÖVG

 

Mai/Juni 2017: Arbeitskreis „Junges Netzwerk Bahn“ auf der Messe IAF

Auf der internationalen Ausstellung Fahrwegtechnik (IAF), welche vom 30.05. bis 01.06.2017 in Münster stattfand, informierte der Arbeitskreis „Junges Netzwerk Bahn“ auf einem Messestand über ihre Aktivitäten und die Möglichkeiten der Mitarbeit. Das Junge Netzwerk Bahn hat sich unter anderem als Ziel gesetzt, Studenten und Jungingenieure für das System Eisenbahn zu begeistern.

Der Auftritt auf der Messe wurde auch dazu genutzt, erste Kontakte zu ausländischen Netzwerken - wie bspw. der ÖVG aus Österreich - zu knüpfen.

Ein Highlight des Messeauftrittes war eine Bücherverlosung. Hier hatten die Interessenten die Gewinnchance auf eines von fünf Büchern aus dem DVV-Verlag. 

 

 

Mai 2017: Erfolgreiche Veranstaltung für junge Ingenieure:  „BahnBasic“

Was ist eigentlich ein „Zug“? Was bedeuten die Signale? Wie wird ein Zug vorbereitet? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung „BahnBasic“ des Jungen Netzwerks Bahn, welche am 03.05.2017 erstmalig in der Geschäftsstelle stattfand.

Marcel Jelitto, M.Sc., nahm die Teilnehmer mit in die spannende Welt der Eisenbahn. Der ausgebildete Triebfahrzeugführer mit Trainerlizenz erklärte den über 40 Teilnehmern anschaulich, welche Aufgaben ein Triebfahrzeugführer vor und während einer Zugfahrt erledigt und welche gesetzlichen Regelungen es zu beachten gibt. Dabei ging er besonders auf die Signale und Zugsicherungssysteme ein. Auch die Aufgaben der beteiligten Akteure wie Eisenbahnbetriebsleiter, Zugführer und Fahrdienstleiter wurden kurz behandelt. Anschließend stellte der junge Ingenieur die Prozesse der Eisenbahninfrastruktur vor und ging dabei genauer auf den Oberbau und die Besonderheiten von Bahnhöfen ein. Herr Jelitto präsentierte in 2,5 Stunden einen fachlich fundierten Vortrag, der einen gelungenen Einblick in die Thematik darstellte und die Zuhörer bis zum Ende fesselte.

Bereits während der Präsentation entstand eine rege Diskussion durch die zahlreichen Fragen der Teilnehmer. Gerhard Erbel (Bezirksvorsitzender Saarbücken) und Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schmidt (Bezirk Hessen/Rheinland-Pfalz) griffen Fragen aus ihren Fachgebieten auf und zeigten damit eindrucksvoll die breite Expertise, die der VDEI bündelt.   

Die Reihe „BahnBasic“ wird nun in weiteren Bezirken fortgesetzt. Der Arbeitskreis Junges Netzwerk möchte außerdem in Zukunft wechselnde Schwerpunktthemen anbieten.   

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