Aktivitäten

Exkursionen/Besichtigungen/Vorträge

siehe Terminkalender

 

Meet & Talk „Junges Netzwerk Bahn“ des VDEI

1. Donnerstag im Monat ab 18:30 Uhr

Restaurant „Alex“, Rotkreuzplatz 8, München

U/Tram Rotkreuzplatz / S Donnersbergerbrücke

Weitere Infos gibt es bei: senol.kerman@vdei.de

 

Stammtische

in...

 Ort  Wann  Wo
Nürnberg  erster Dienstag im Monat ab 14:30 Uhr

 DB-Casino "Mediterrano Cantina Estacion", Nürnberg Hbf

 in Zusammenarbeit mit BF Bahnen und DVWG

Würzburg   zweiter Mittwoch im Monat 14:00 Uhr "Vier Jahreszeiten", Haugerpfarrgasse 3, Würzburg 
Regensburg   dritter Donnerstag im Monat 16:00 Uhr "Kneitinger Keller", Galgenbergsraße 18, Regensburg 

 

Schafkopf:

3. Freitag im Monat jeweils ab 14:30 Uhr

DB-Casino Nürnberg Hbf

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Rückblicke

Besichtigung Messgleishalle Nürnberg Rbf

Besichtigung Messgleishalle Nürnberg Rbf 17.03.2016

Zur ersten Exkursion im Jahr 2016 konnte der Bezirk Nordbayern zahlreiche Teilnehmer begrüßen.
Die erste Exkursion des Bezirkes führte uns zur neu erbauten Messgleishalle nach dem Nürnberger Rangierbahnhof. Mit 25 Teilnehmern war die Resonanz auf diese Veranstaltung mehr als rege. Neben den Mitgliedern des VDEI konnten wir zahlreiche Besucher aus unseren Partnerverbänden VDE, VDI und iffKom begrüßen.
Die fachkundige Leitung oblag den Herren Hugel und Weiß. Erläutert wurden insbesondere die Art der Hallenkonstruktion, Themen der Wärmeversorgung und Beleuchtung, Konstruktionserfordernisse für das aufgeständerte Messgleis, die Abgasanlage und viele weitere Dinge, die mit dem Hallenneubau einhergingen. Unsere Gruppe hatte auch die Gelegenheit, die ebenfalls neu errichteten Sozial- und Sanitärräume zu besichtigen. Besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle die Gestaltung des Aufenthaltsraumes: die Gestaltung der Wände erfolgte auf Basis alter Spurpläne in Form von Reliefen.

VDEI 13 Messgl1 HMVDEI 13 Messgl2 HM

Fotos: HMö
Der Dank des Bezirksvorstandes geht an Hr. Hugel von der Fa. Emch und Berger GmbH Nürnberg für die umfassenden Erläuterungen zum Hallenneubau, Hr. Weiß von der Fa. DB International für die Führung über das Gelände und nicht zuletzt Hr. Käferlein vom Maschinenpool, der als Hausherr diese Besichtigung ermöglicht hat. / HMö

Exkursion zur VDE 8.1 Bereich Ebensfeld

Am Samstag, den 10.10.2015 veranstaltete der VDEI-Bezirk Nordbayern eine Exkursion zum Übergang der Aus- und Neubaustrecke Nürnberg – Ebensfeld – Erfurt zwischen Breitengüßbach und dem Tunnel Eierberge.
Unser Kollege Jürgen Swirzina hatte mit großem Engagement die Exkursion vorbereitet und begleitet. Erfreulicherweise konnten wir 16 Kolleginnen und Kollegen unter anderem auch vom Verband FEANDC begrüßen.

Der Projektleiter für die Anbindung der Neubaustrecke Ebensfeld – Erfurt an die Ausbaustrecke Nürnberg – Ebensfeld der DB Netz AG, Dieter Thormann, lies es sich nicht nehmen, unsere Gruppe zu den wichtigen Punkten des Baugeschehens zu begleiten.
Die Exkursion begann an Bf in Breitengüßbach am sehenswerten Infozentrum, wo uns dessen Leiter, Herr Weisflog, begrüßte.
Hier gab Dieter Thormann eine Einführung in den Sachstand zu Planung und Realisierung des Streckenabschnittes zwischen Breitengüßbach und Ebensfeld.
Grundsätzlich besteht auf der ganzen Strecke zwischen Hallstadt und Ebensfeld Baurecht. Der Fokus der derzeitigen Arbeiten liegt auf der Vorbereitung der kompletten Sperrung der Strecke zwischen Hallstadt und Staffelstein von Anfang Januar 2016 bis Mitte September 2016. In diesem Zeitraum wird die komplette bestehende Strecke zurück gebaut und zweigleisig neu errichtet. Im Zeitraum bis Dezember 2017 wird die Strecke viergleisig komplettiert
Ein Bauen unter Betrieb würde 8 Jahre Bauzeit erfordern. Insoweit ist die Vollsperrung der Strecke über rund 8 Monate das kleinere Übel, umsomehr als dadurch der Inbetriebnahmetermin zum Dezember 2017 für die Neubaustrecke Ebensfeld – Erfurt einschließlich der höhenfreien Einbindung der verlängerten NBS in Breitengüßbach ohne weitere Betriebseinschränkungen abgesichert werden kann.
Nach den Zwischenstops in Zapfendorf-Nord (bis zum km 15,1 liegen von Norden her bereits die zwei neuen Gleise) über den Überholungsbahnhof Unterleiterbach, dem ehemaligen Bahnhof Ebensfeld und dem Südportal des Tunnels Eierberge begaben wir uns zum Mittagessen in den empfehlenswerten Gasthof Müller in Reundorf, wo man, wie in Franken üblich, zu zivilen Preisen sehr gut speisen kann.
Hier gab Kollege Bernhard Christoph einen Überblick über die Besiedlung und die Kultur zur Keltenzeit und warb für die neu eingerichteten Rundwandwerge, die Keltenwege.
Am Nachmittag begaben wir uns noch zum kulturellen Teil in das Kloster Banz mit seinem sehenswerten Museum, unter anderem mit einem versteinerten Flußsaurier (der Kopf ist fast 2m lang) und einer rund 3.000 Jahre alten Mumie einer (damals) 30 jährigen numibischen Prinzessin. Es ist immer wieder erstaunlich, was man alles so sammeln kann.
Nach der integrierten Führung durch die angeschlossenen Räumlichkeiten der Hanns-Seidel-Stiftung der CSU folgte noch der schöne, leider etwas nebliche Blick in das Maintal und ein Besuch in der Barockkirche des Klosters.
Insgesamt eine fachlich und kulturell gelungene Veranstaltung, für deren Organisation und Begleitung wir uns bei unserem Kollegen Jürgen Swirzina und Dieter Thormann für die DB Netz AG recht herzlich bedanken! / RGu

Besuch in Ansbach

VDEI-Stammtisch Nürnberg besucht Ansbach

Am Mittwoch, den 15. Juli besuchten 14 Mitglieder des Nürnberger Stammtisches mit Damen bei idealem Sommerwetter Ansbach, die Stadt des fränkischen Rokoko. Ansbach ist über 1250 Jahre alt. Seine historische Altstadt ist von der Jahrhunderte langen Geschichte als Residenz der Markgrafen von Brandenburg – Ansbach geprägt.
Nach der Ankunft im Bahnhof begrüßte Kollege Herbert Blossey mit Frau die aus Richtung Nürnberg angereisten Kollegen. Es ging zunächst zur ‚Neuen Auslage', dem Karlsplatz, begonnen 1731 nach Plänen des Hofbaumeisters Leopoldo Retti als südliche Erweiterung der Altstadt. Bereits 1775 gestattete Markgraf Carl Alexander hier den Bau der Karlshalle als katholischer Betsaal im protestantischen Ansbach. Am Karlsplatz dominiert die römisch-katholische Pfarrkirche St. Ludwig. Die klassizistische Saalkirche wurde 1834 bis 1840 nach Plänen von Leonhard Schmidtner erbaut.
Nach Überquerung der neu gestalteten Promenade gingen wir durch das Neue Alexander-Tor in die Altstadt und waren nach wenigen Metern im Hotel-Restaurant Bürger-Palais, wo wir uns im schönen Garten Ansbacher Bratwürste und Spalter Bier schmecken ließen.
Nun zeigte uns ein Stadtführer die herrlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt:
Zunächst das Herrieder Tor, ein Wahrzeichen Ansbachs. Der 47 Meter hohe, repräsentative Bau entstand 1750/51 unter Markgraf Carl Wilhelm Friedrich Brandenburg-Ansbach. Ein auf der Nordseite angebrachtes Glockenspiel spielt täglich um 11.00 und um 17.00 Uhr den so genannten Hohenfriedberger Marsch: „Auf Ansbach-Dragoner, auf Ansbach-Bayreuth".
Dann konnten wir die Synagoge besuchen, die unauffällig in eine Häuserzeile eingebaut ist. Diese Lage rettete sie als eine der wenigen in Deutschland vor der Zerstörung im Dritten Reich. Die Innenausstattung im Barock-Stil mit Almemor und Heiliger Lade ist noch aus der Zeit der Erbauung durch Leopoldo Retti erhalten.
Durch verwinkelte Gässchen der gotischen Altstadt kamen wir zum Kaspar-Hauser-Denkmal in der Platenstraße. Es zeigt den berühmten Findling in zweierlei Gestalt: einmal wie er 1828 in Nürnberg auftauchte – und einmal als jungen Edelmann und Amtsschreiber, der 1833 in Ansbach ermordet wurde.
Vorbei am Geburtshaus des deutschen Dichters Graf von Platen-Hallermünde (* 24. Oktober 1796; † 5. Dezember 1835 in Syrakus), ging es zum „Oberen Markt", dem Martin-Luther-Platz. An der Bürgerkirche St. Johannis erinnert das „Güllbrünnlein" mit einem Motiv aus dem Gedicht „Pflaumenregen" an den Kinderdichter F. W. Güll (1812 – 1879), gegenüber ist sein Geburtshaus. Vorbei an der vom Künstler Jürgen Goertz gestalteten Bach-Säule – das Denkmal verweist auf die weit über Ansbach hinaus bekannte Bachwoche - dem Rathaus und Stadthaus kamen wir zur evangelisch-lutherischen Pfarrkirche St. Gumbertus. Ihre Drei-Turm-Fassade prägt das Bild der Stadt. Im Jahr 748 stand an der gleichen Stelle bereits eine Klosterkirche. Um das Jahr 1040 entstand die erste steinerne Kirche, von der noch die romanische Krypta vorhanden ist. Die ehemalige Hof- und Stiftskirche der Markgrafen mit der barocken Saalkirche und den gotischen Anbauten dokumentiert auch im Inneren eine jahrhundertelange Geschichte. Das imposante Orgelprospekt von Johann Christoph Wiegleb wurde in den Jahren 2004 bis 2007 rekonstruiert und erfreut mit ihren Klängen seitdem viele Besucher. In der Schwanenritterkapelle erinnern Epitaphien und Totenschilde an den von Albrecht Achilles gegründeten Schwanenritterorden. Das wertvollste Kunstwerk des musealen Raumes ist das "Kelterbild" aus der Schule Albrecht Dürers.
Abkühlung fanden wir in der Fürstengruft. Unter der Schwanenritterkapelle befindet sich die romanische Krypta (anno 1040) und die Grablege der Markgrafen mit 25 Sarkophagen. Darunter ist auch der Sarg von Friederike Luise, der Schwester Friedrichs des Großen, die mit dem Ansbacher Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich verheiratet worden war.
Nach einem Besuch des schönen spätmittelalterlichen Behringershofs ging es durch den Innenhof der Markgräflichen Residenz zum Schlossplatz. Diesen dominiert die bronzene Pferdeplastik Anscavallo des Bildhauers Jürgen Goertz. Das Thema Pferd wurde wegen Ansbachs Verbindung zum 2. Reiterregiment der Ulanen gewählt. Die interessante Führung endete im Hofgarten.
Vor dem Cafè-Restaurant Orangerie - die über 100 m lange Orangerie wurde als markgräfliches Pomeranzenhaus 1728 nach französischen Vorbildern gebaut - konnten wir mit Blick auf die herrlich gestalteten Blumenrabatten und Springbrunnen gemütlich Kaffee trinken. Danach flanierten wir durch den Markgräflichen Hofgarten. Wir erinnerten uns am Denkmal des Ansbacher Dichters Johann Peter Uz (1720–1796) an dessen Werk; unweit davon verweist ein Pfeiler an Kaspar Hauser, der an dieser Stelle am 14. Dezember 1833 erstochen wurde.
Nach kurzem Schlendern durch die Lindenallee waren wir schon am Bahnhof. Bereichert durch die vielen frischen Eindrücke – diesmal nicht eisenbahnaffin – fuhren die Besucher mit der S-Bahn in Richtung Nürnberg nach Hause. /By

Blossey AnsbHofgVDEI

Der Nürnberger VDEI-Stammtisch im Ansbacher Hofgarten / Foto: Blossey

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