Aktivitäten

Unsere Aktivitäten sin vielfälltig mit Stammtischen, Exkursionen, Vorträgen, Diskussionsrunden, gemeinsame Veranstaltungen mit den anderen Ingenieurverbänden in Sachsen-Anhalt, anderen Bezirken unseres Verbandes und Messenbesuchen.

 

Aktuelle Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Link "Nächste Termine" bzw der Veranstaltungsübersicht (Aktuelles/Veranstaltungsübersicht). 

 

Vorschau

Siehe Termine, Arbeitsplan Stammtisch Leipzig 2018, siehe unter Dokumente/Veranstaltungen: 

Berichte

2017

Exkursion Stammtisch MD nach Wittenberg

Stammtisch am 22.11.2017

Im Rahmen des Magdeburger Stammtisches besuchten am 22.11.2017 20 Kolleginnen und Kollegen die Lutherstadt Wittenberg. Das Programm war recht anspruchsvoll . Zum einen sollte dem 500. Jahrestag der Reformation gedacht werden, zum anderen wollten wir uns den Hauptbahnhof Wittenberg ansehen, der als “Grüner Bahnhof” ausgezeichnet wurde. Begonnen haben wir den Tag aber im

 

  • Bahnbetriebswerk Wittenberg

 

Wir hatten Kontakt mit dem Chef der Eisenbahnfreunde Wittenberg, Herrn Jungfer, aufgenommen. Er hatte organisiert, dass wir vom Bahnhof aus mit dem Regionalexpress in das Bw fahren konnten. Das Bahnbetriebswerk ist zu großen Teilen noch erhalten und wird von den Eisenbahnfreunden betreut.

Für uns überraschend, stand im Lokschuppen die legendäre schnellste betriebsfähige Dampflok, die 18 201. Dieses Fahrzeug gehört zwar nicht den Eisenbahnfreunden sondern der Dampf – Plus GmbH, was aber unsere Freude über das Wiedersehen nicht trübte.

Nach etwa einer Stunde Besichtigung ging es mit einem Triebwagen zurück zum 

 

  • Hauptbahnhof Wittenberg

 

der als Bahnhof des Jahres 2017 ausgezeichnet wurde. Das hat eine Jury der “Allianz pro Schiene” entschieden. Der Neubau gehört demnach zu den kundenfreundlichsten Bahnhöfen Deuschlands. Obendrein erhielt das Bauwerk als zweiter Bahnhof den Titel “Grüner Bahnhof”. 

Ein besonderes Etwas ist gar nicht zu sehen: dexrBahnhof ist klimaneutral. Möglich machen das Öko-Bauteile wie Photovoltaik, Erdwärme, Regenwasser-Speicher und LED-Lampen.

Dazu kommt ein 230 Quadratmeter großes begrüntes Dach. Neben Horrem in Nordrhein-Wesfalen ist Wittenberg wegen seiner CO2-Bilanz der bundesweit zweite “Grüne Bahnhof”.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei Herrn Jungfer bedanken, der uns auch den Bahnhof näher brachte. Unser Stellvertretender Vorsitzend überreichte ein kleines Präsent und lud den Eisenbahnfreund zu einen der nächsten Stammtische nach Magdeburg ein.

 

  • Panorama “Luther 2017” von Yadegar Asisi

 

Der Künstler Yadegar Asisi schaffte auch in der Lutherstadt Wittenberg, wie schon in anderen Städten der Republik, ein 360-Grad Panorama mit Bildern rund um die Geschehnisse vor 500 Jahren nach em Thesenanschlag Martin Luthers. In der Rotunde, dem Ort des Geschehens, sind Bilder und Impressionen zu Zeiten des Mönchs und Gelehrten Martin Luthers sowie dessen Wegbegleiter Philipp Melanchthon, Lucas Cranach h weitere Sehenswürdigkeiten der Lutherstadt Wittenber anzuschauenund Frau, Justus Jonas sowie Luthers Ehefrau Katharina von Bora zu sehen. Diese Kunstform soll vor allem die Besucher in die auf den Riesenrundbildern visualisierten Themen und Epochen eintauchen lassen.

 

  • Schlosskirche

 

Außerhalb des offiziellen Programms nutzten viele Teilnehmer noch die Gelegenheit, um sich weitere Sehenswürdigkeiten der Lutherstadt Wittenberg anzuschauen. Insbesondere die Schlosskirche lockte Interessierte an, um sich die legendäre Tür anzusehen, an die Luther seine 95 Thesen wider den Ablasshandel schlug und damit für eine Veränderung der christlichen Kirchen sorgte.

2016

Exkursion Bahntechnikstandort Kirchmöser

Am 22.04.2016 trafen sich Mitglieder der BV Sachsen-Anhalt und Berlin in Kirchmöser bei Brandenburg. Zunächst ging es in das Weichenwerk der voestalpine Gruppe. Dort haben wir uns mit der Herstellung von Weichen vertraut gemacht. Interessant waren insbesondere die Herstellung der Zungenvorrichtungen und der Herzstücke. Das Fräsen der Profile und das Zusammenschweißen der Komponenten zu sehen war besonders beeindruckend. Nach dem Besuch im Weichenwerk und der Mittagspause in der dortigen Kantine ging es zur GBM Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH. Hier erhielten wir einen Einblick in das Aufgabenspektrum dieses Werkes, das von der normalen Wartung bis hin zur kompletten Hauptinstandsetzung von Gleisbaumaschinen und Transportwagen bzw. Modernisierung und Neubau von Gleisarbeitsfahrzeugen reicht. Im Informationszentrum des Werkes haben wir einen Einblick in die Geschichte des Standortes erhalten, der als Munitionsfabrik im ersten Weltkrieg begann, dann von der gerade erst gegründeten Deutschen Reichsbahn als zentrales Ausbesserungswerk mit modernsten Fertigungs- und Durchlauftechnologien entwickelt wurde und nach einer weiteren Rüstungsperiode im zweiten Weltkrieg das heute vorhandene Bahntechnikprofil entwickelte. Abgerundet wurde die Exkursion mit einem Blick vom historischen Wasserturm über das gesamte Areal mit der dazugehörigen Wohnsiedlung und der wunderschöne Seenlandschaft aber auch auf die ebenso zum Bahntechnikstandort gehörenden Einrichtungen, wie das Bahnkraftwerk, das Umweltzentrum und die Systemtechnik der Deutschen Bahn AG. Diese Einrichtungen können ja Zeile weiterer Exkursionen werden. Ganz besonders bedanken wir uns bei Frau und Herrn Dr.Dietze für die Organisation und Durchführung vor Ort sowie bei den Guides in den beiden Werken.

2015

Exkursion Junkers und Bauhaus in Dessau

 Am 25.04.2014 trafen sich Mitglieder der BV Sachsen-Anhalt auf dem Bahnhof Dessau zu einer etwas anderen Exkursion. Zuerst ging es in das Technikmuseum am Standort der ehemaligen Junkerswerke. Dort haben wir uns mit Leben und Werk von Hugo Junkers vertraut gemacht. In der großen Halle und im Freigelände des Museums haben wir uns die interessanten Exponate aus dem Flugzeugbau angesehen. So nahmen wir Platz in einer Ju 52 und in einer IL 14, die übrigens in Dresden in Lizenz gebaut wurde. Aber auch unser Thema Eisenbahn war durch einen Maschinenkühlzug und durch eine Schautafel, an der die Verwendung von Hubschrauberturbinen in Schnelltriebwagen dargestellt ist, repräsentiert. Nach dem interessantem Technik-Vormittag ging es zum kulturellen Teil. Am Bauhaus angekommen wurde zunächst in der ehrwürdigen Bauhausmensa gegessen. In der daran anschließenden Führung konnten wir uns über das Haus und den Bauhausstil informieren. Interessant war zu erfahren dass das Bauhaus nicht nur ein Stil, sondern eine Philosophie des Lebens und gemeinsamen Lernens und Wirkens darstellt. Die Idee und das Vermächtnis von Walter Gropius und seiner Schüler und wie dies in die Welt getragen wurde waren weitere Aspekte des gelungenen Nachmittages. Nach diesem wieder inhaltsreichen Tag freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Frühjahrsexkursion des BV Sachsen-Anhalt.

2014 

Exkursion Mansfeld - Eisenbahn und Bergbau

Am 27.04.2014 trafen sich Mitglieder der BV Sachsen-Anhalt und Berlin auf dem Bahnhof Hettstedt zu einer interessanten Exkursion in das ehemalige Bergbaurevier Mansfelder Land. Zunächst fuhren wir mit der Bergwerksbahn ab dem Bahnhof Kupferhütte nach Benndorf. Die Bergwerksbahn, heute eine Museumsbahn, ist der Rest eines Schmalspurbahnnetzes mit einer Spurweite von 750mm, welches zur Abwicklung des Werksverkehrs zwischen den Schächten und Hütten im Revier diente. Die Lok 20 an unserem Zug stammt aus einer Serie von Schlepptender-Dampflokomotiven, die von der DDR-Industrie als Reparationsleistung an Schmalspurbahnen in die damalige Sowjetunion geliefert wurden. In Benndorf stand mit der Besichtigung der Bahnwerkstatt MALOWA, ursprünglich die Hauptwerkstätte der Bahn, der nächste Programmpunkt an. Die MALOWA verrichtet heute Hauptinstandsetzungen an Lokomotiven und Wagen in Normalspur und Schmalspur. So konnten wir Rangierdieselloks V60 und eine Schmalspurdampflok der Bauart Mallet in der Werkstatt sehen und viel zu Arbeiten im Rahmen der Hauptinstandsetzung erfahren. Danach fuhren wir mit der Bergwerksbahn zum Zirkelschacht um dort die Halde zu besteigen und Wissenswertes zum Kupferschieferbergbau und zur Geologie des Reviers von einem erfahrenen Geologen zu hören. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Nachbaus der ersten Dampfmaschine Bauart Watt in Deutschland. Diese Dampfmaschine diente dem Antrieb einer Pumpe zur Wasserhebung auf einem Schacht im Raum Hettstedt. Dieser Nachbau befindet sich im Mansfeldmuseum Hettstedt. Dort erhielten wir auch interessante Führungen zur Verarbeitung des Kupfers und zu Nutzung der Schlacke für die Herstellung von Pflastersteinen und vielen anderen Klötzen für die Bauwirtschaft. Interessant war dazu die Sonderausstellung „Mansfeld pflastert Europa". Der abschließende Fußweg zum Bahnhof Hettstedt ging über die schwarzen Steine. Bedanken möchten wir uns ganz besonders bei Frau Hofmann von der Bergwerksbahn und bei Herrn Krämer vom Mansfeldmuseum Hettstedt für die Unterstützung bei der Organisation der Exkursion. 
(FG)

Ingeniertag Sachsen-Anhalt

Am 27. März 2014 fand im „Kulturwerk Fichte“ in Magdeburg der Tag der Ingenieure statt.

Nicht nur am Rande sei erwähnt, dass unsere Bezirksorganisation traditionell zu den Mitveranstaltern dieser bedeutsamen Veranstaltung zählt, die in diesem Jahr in veränderter Form stattfand. Von uns waren die Herren Dr. Karff, Gemeiner, Redlich und Junge vor Ort.Erstmals führte die Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt diesen Ingenieurtag gemeinsam mit den Ingenieurverbänden und – vereinen durch.Insgesamt14 Veranstalter stellten sich an diesem Tag der Öffentlichkeit.Hauptthemen der Veranstaltung waren:

-       Der Ingenieurberuf in der Gesellschaft.

-       Demografische Entwicklung und Fachkräftesicherung

-       Technikerentwickllung und ihr Einfluss

Oberstes Ziel der Veranstalter ist es, den Berufsstand des Ingenieurs zu stärken. Sachsen-Anhalt ist traditionell ein Industriestandort und demzufolge Heimat von Ingenieuren. Der Verein Deutscher Ingenieure wurde hier gegründet. Ingenieurberuf und Politik haben in unserem Land eine lange Tradition, ein Drittel der Landtagsabgeordneten sind Ingenurinnen und Ingenieure.Sachsen-Anhalt ist von den Auswirkungen der demografischen Entwicklung besonders stark betroffen. Es wir prognostiziert, dass bis 2025 ein Rückgang von jungen Menschen um fast die Hälfte (48 %) zu erwarten ist. Ein wichtiges Thema ist dabei deshalb die Nachwuchsgewinnung für den Ingenieurberuf. Neu dabei ist, dass Schülerinnen und Schüler zu einem Praxistag aufgerufen sind, der leider noch nicht so stark angeboten wurde, wie erwartet.Die vierte industrielle Revolution wird große Auswirkungen auf den Ingenieurberuf in Deutschland haben.Nicht vergessen werden darf: Ingenieurarbeit und Produktion sichern Wohlstand, Beschäftigung und unsere Zukunft.
(BJ)

Bezirkstag

Unser Bezirkstag 2014 fand am 20.03.2014 im Gebäude DB Netz AG in Magdeburg, Editharing statt. Die Teilnehmer hörten von Herrn Ringpfeil den Bericht was im Jahre 2013 veranstaltet wurde und welche Pläne für 2014 bestehen. Der Bericht des Schatzmeisters Gerd Jendro und der Bericht der Kassenprüfungskommission, vorgetragen von Dieter Wolff, wurde gebilligt. Auf Grund einer Anfrage aus dem Plenum wurde heftig diskutiert über die Verwendung der finanziellen Mittel , welche zentral abgeführt werden. Hier wird mehr Transparenz gefordert. Nach einer Pause mit Imbiss wurde von Sven Sonntag in einem Fachvortrag die Arbeit des Fachausschuss Konstruktiver Ingenieurbau (KIB), geleitet von Tristan Mölter, vorgestellt.

Als Vorbereitung für den Bundeskongress am 18./19.10.2014 wurden die Delegierten (Gemeiner, Ringpfeil) und der Ersatzdelegierte (Klamt) gewählt. Weiterhin wurde über Anträge auf Verleihung der „Goldenen Schiene" und über einen Antrag des Bezirkes zum Bundeskongress diskutiert und abgestimmt. Der Antrag beinhaltet die Sichtung des Materials der AG „Zukunft VDEI" und daraus abgeleitete Grundsätze für die weitere Entwicklung und Arbeit unseres Eisenbahningenieurverbandes.
(HK/FG)

2013

Exkursion Jade-Weser-Port

m September unternahmen die Bezirksverbände Berlin-Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Exkursion zum neuen Jade-Weser-Port (JWP) in Wilhelmshaven. Der neugebaute Jade-Weser-Port ist Deutschlands einziger tideunabhängiger Tiefwasserhafen und somit einer der wenigen Häfen weltweit, der auch die zurzeit größten Containerschiffe mit bis zu 18000 TEU abfertigen kann. Die Teilnehmer hatten im Rahmen dieser Reise die Gelegenheit sich ausführlich über dieses imposante Infrastrukturprojekt zu informieren. Am Anfang der Exkursion stand ein Besuch im Informationscenter des JWP auf dem Plan, in dem interessante Fakten zur Errichtung und zum Betrieb des Hafens ausgestellt sind. Zum Besuch des Informationscenters gehörte ebenso eine Präsentation, in welcher dem fachkundigen Publikum detailliert die Herausforderungen beim Bau, im speziellen bei der Landgewinnung durch Aufschüttung erläutert wurden. Im Anschluss wurde per Bus das knapp 390ha große Hafengelände erkundet. Während der geführten Rundfahrt konnten die Teilnehmer einen guten Überblick über das vom Meer abgerungene Gelände bekommen und lernten die Abläufe im Hafen kennen. Von besonderem Interesse waren dabei die 83m hohen Containerbrücken, die zu den größten der Welt gehören. Die Fahrt mit dem Bus führte bis an die Kaimauer heran, sodass man die Größenordnungen hautnah auf sich wirken lassen konnte. Zum Abschluss der Hafenrundfahrt wurde das KV-Terminal der Firma Eurogate befahren. Es wurde dabei erläutert, wie der Umschlag der Container organisiert ist und welche Techniken dafür zum Einsatz kommen. So prägen die aus anderen Häfen bekannten Van-Carrier auch im Jade-Weser-Port das Hafenbild.

Ein weiterer Programmpunkt der Exkursion war der Besuch des neu errichteten Stellwerks der Hafenbahn. Von den örtlichen Ingenieuren (Eisenbahnbetriebsleiters und Projektleiter) wurden die installierte Technik und die Betriebsweise der Hafenbahn in einem Fachvortrag sowie einer Führung durch das Stellwerk erläutert. Die Hafenbahn besitzt neben sechs KV-Gleisen eine 16 gleisige Vorstellgruppe zur Pufferung der eingehenden und ausgehenden Verkehre. Damit ist es ebenso möglich Containerzüge bis zur maximalen Blocklänge zusammenzustellen. Eine knapp vier Kilometer lange Zuführungsstrecke zum DB-Netz untersteht ebenfalls der Hafenbahn. Sämtliche Gleis- und Signalanlagen werden dabei zentral aus dem Stellwerk gesteuert.
(HG)

Chronik

Die Chroniken der Jahre 2015-2017 sind online, einfach durch anklicken des Links downloaden:

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