Willkommen im VDEI - Bezirk Südbayern
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Aktuelles aus unserem Bezirk
Ausgraben, Dokumentieren, Restaurieren, Geschichte erforschen, Exponate ausstellen – all dies leistet die Archäologische Staatssammlung. Acht Jahre lang wurde das Gebäude generalsaniert. Wir VDEI-Senioren besuchen die erste Sonderausstellung in den neugestalteten Räumen.
Frau Simon-Schuster führt zunächst durch die Dauerausstellung zur Bayrischen und Münchner Frühgeschichte. Die Kulturen lösen sich im Laufe der Jahrhunderte ab, die Themen der Künstler blieben: Menschen, Tiere, Pflanzen, Werkzeuge, Ernährung, Fortpflanzung, Glaube, Religion, Handel, Luxus, Tod und Bestattung. Darunter sind Jagdwaffen aus der Steinzeit, Hausrat der Kelten, Kriegswaffen römischer Legionäre, Goldmünzen verschiedener Epochen, Fußbodenmosaik einer römischen Villa aus Westerhofen und ein Brunnenschacht aus dem frühmittelalterlichen München.
Dann steigen wir hinab in die Steinzeithöhlen der Schwäbischen Alb - Kunstgalerien der Eiszeit. Zu dieser Zeit wanderten unsere Vorfahren aus dem Nahen Osten hier ein. Wir begegnen Bildern und Skulpturen von Mammut, Vögeln, gefährlichen Höhlenlöwen, Bären, kurvenreichen Damen, Tänzerinnen, Fabelwesen zwischen Löwen und Menschen, Schmuckstücken und Blockflöten. Die Kunsthandwerker zwischen 19.000 und 45.000 Jahren vor unserer Zeit haben Mammutelfenbein, Speckstein, Bernstein, Gagat, Calcit, Bergkristall und Ton bearbeitet. Die Originalfunde hat ein heutiger Holzschnitzer kopiert und vergrößert, um sie für uns Besucher „begreifbar“ zu machen.

Im Restaurant „Leib & Seele“ lassen wir die Begegnung mit Kunst, die aus der Kälte kam, und viele bleibende Erinnerungen ausklingen und erfrischen uns bei Spaten-Bier und leckeren Gerichten.
Quelle Artikel und Fotos: Hanno Röscheisen

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Nachruf auf Karlheinz Pflug |
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Ing. für Hoch- und Tiefbau |
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Am 24. Oktober 2024 mussten wir im Bezirk Südbayern von unserem VDEI-Ehrenmitglied Abschied nehmen. 70 Jahre hielt er dem VDEI die Treue. Karlheinz Pflug erlebte entbehrungsreiche Jahre im Krieg und in der Nachkriegszeit. Fleißig, geradlinig und bescheiden arbeitete er sich vom Zimmermann über Ingenieurschule, Tätigkeiten bei Philipp Holzmann und dem Bundesbahnzentralamt bis zum Technischen Betriebskontrolleur für Signalanlagen bei der Bundesbahndirektion München empor. Seine Expertise und seine Erfahrung waren bei Auftraggebern und in Behörden hoch angesehen und gefragt. Zuletzt wurde er für Projekte der Bahninfrastruktur in Deutschland und in Spanien als Sachverständiger bestellt. Bei Unfällen an Bahnübergängen half er vor Gericht bei deren Aufklärung. Bis ins hohe Alter von 80 Jahren ließ er sich immer wieder in die Pflicht nehmen. |
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Skifahren, Bergtouren und Surfen gemeinsam mit Familie und Freunden erfüllte seine freie Zeit. Im selbst eingerichteten Fotolabor entstanden aus den Erlebnissen Bilder. Jetzt ist er im 96. Lebensjahr im Kreise seiner Familie von uns gegangen. Wir verlieren mit ihm einen unserer engagiertesten Eisenbahner. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seiner Familie. |
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Quellen: Hanno Röscheisen und Dr. Volkmar Pflug |
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In 26 Minuten von Ulm nach Augsburg. Die Verkürzung der Reisezeit zwischen den beiden Städten ist das zentrale Ziel des Projektes. Die Erhöhung der Geschwindigkeit zur Erreichung dieses Zieles ist aber nur durch eine Neubaustrecke zu erreichen. Wenn die Züge über diese Neubaustrecke fahren, profitiert auch der Nahverkehr, da auf der Bestandsstrecke dann mehr Kapazitäten zur Verfügung stehen.

