Der Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e. V. (VDEI) hat zur Stärkung des Schienengüterverkehrs alle wesentlichen Fakten zum Handlungsbedarf in einem Positionspapier fixiert. Dieses Positionspapier unterstützt die Verkehrswende zu mehr Güterverkehr auf der klima- und umweltfreundlichen Schiene. 

Seit Jahrzehnten wird von politischer Seite die Verlagerung des Güterverkehrs auf die anerkannt umweltfreundliche Bahn gefordert. Doch die Umsetzung kommt nur schleppend voran. Thomas Mainka, Präsident des VDEI: „Es sind Verlagerungen des Güterverkehrs zur besseren Erreichung der Ziele des Klima- und Umweltschutzes im großen Umfang möglich. Die Realisierung erfordert aber Konsequenz und politisches Durchhaltevermögen“.

Das Positionspapier des VDEI präsentiert neun konkrete Handlungsempfehlungen für die politischen Akteure. So sollen beispielsweise die Nutzungsplanungen der Raumordnung und der Flächennutzung nur unter Beachtung der, aktuellen oder künftigen bzw. ggf. zu reaktivierenden, Anschlussmöglichkeiten erfolgen. Gleisanschlussförderungen samt massivem Neubau sollten verstärkt betrieben, finanziert und vereinfacht genehmigt werden. Auch die Einzelwagenverkehre sind finanziell zu fördern und die Automatisierung der Kupplung und Zugbildung voranzutreiben. Die gesamten Forderungen aus Sicht der im System Schiene tätigen Fachleute, gibt der Berufsverband auf seiner Website bekannt.