Weniger als fünf Prozent der deutschen Hochschulen verfügen über Lehrstühle mit Eisenbahnkompetenz. Und: Bei der Besetzung akademischer Stellen für den Schienenverkehrssektor zeichnen sich „gravierende Engpässe“ ab, „die sich künftig noch verschärfen werden“.

Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung (DZSF) veröffentlicht hat.

Der Präsident des Verbandes Deutscher Eisenbahningenieure, Thomas Mainka, prognostiziert einen dramatischen Engpass bei akademischen Fachkräften in den kommenden Jahren. „Der Bedarf an Eisenbahningenieurinnen und -ingenieuren ist zehn- bis fünfzehnmal höher als die Universitäten und Hochschulen derzeit ausbilden“, sagte Mainka, der auch Vorstandsmitglied der Allianz pro Schiene ist. Die Allianz pro Schiene veröffentlichte dazu eine Pressemitteilung.

Weiterführende Links:

- ApS Pressemitteilung „Hochschulen nicht für Verkehrswende gerüstet“

- DZSF Studie „Hochschulausbildung im Schienenverkehrssektor“